Supermarkt - ein Ausstellungskonzept

Erstes Konzept

Die Simulation von Büros, Verkaufsläden etc. ist ein alter Hut, auch wenn dafür noch kein Etikett (Malerei, Plastik, Klang etc.) existiert. Ich möchte daher keinen Supermarkt simulieren, sondern einen realen in seiner kulturellen Dimension gebrauchen. Es gibt Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen dem Kunstsystem und einem Supermarkt. 

Idee: der Supermarkt als Ausstellungsort: der Supermarkt schließt während der Zeit der Ausstellung seine Pforten und zieht in die Eingangshalle der Fachhochschule um. Das ganze Inventar (Kühltruhen, Regale, Lager, Kassen, usw.) wird verpflanzt. Der Verkauf geht dort mit dem Personal des Supermarktes weiter. Am Supermarkt ist ein Schild anzubringen, daß der Verkauf 200m weiter in der Schule stattfindet. 

Der Supermarkt bleibt während der Ausstellungsdauer leer und kann auf Nachfrage besichtigt werden, darauf wird aber kein Hinweis gegeben.

Zweites Konzept

Eine Variante des oberen Konzeptes ­ Zu sehen ist ein Supermarkt, der HL-Markt neben der Schule, in seiner Form austauschbar, aber alles andere als beliebig. Kultureller Sammelpunkt aller Bevölkerungsgruppen. 

Eine zu erstellende Dokumentation weist diesen Supermarkt als Ausstellungsort aus. Kostengünstige Variante in guter Qualität ist eine CD-ROM mit HTML Seiten (Plattformunabhängig!) mit der Option, Klang und Video zu verwenden.

Dokumentiert werden Fotos von Produkten des Supermarktes in einer Form, die eigentlich Ausstellungskatalogen vorbehalten ist.